The 7 Strays

Kenshiro — The Leader | Purrshido — T-Shirts 2 | Purrshido

The 7 Strays

七人の野良。一つの誓い。 Seven strays. One vow.

Kenshiro war der Erste. Ein Krieger ohne Herrn, der auf dem alten Bergpfad nach Norden zog — wohin genau, wusste er selbst nicht, aber er ging aufrecht, und das reichte fürs Erste. In einer verlassenen Teestube am Wegesrand fand er Ryu, der dort angeblich „nur kurz rastete“. Seit elf Jahren. Ryu goss zwei Schalen Tee auf, und damit war die Sache besiegelt — auch wenn Kenshiro erst drei Tage später verstand, dass er soeben einen Gefährten gewonnen hatte.

Hoshi schloss sich ihnen wortlos an. Er stand eines Morgens einfach neben ihnen am Feuer, als wäre er immer da gewesen. Niemand fragte nach. Bei Hoshi fragt man nicht nach.

Tetsu fanden sie vor den Toren eines niedergebrannten Waisenhauses — als Einzigen, der geblieben war, zitternd, mit umklammerter Naginata, bereit, ein Gebäude zu verteidigen, das nicht mehr existierte. Kenshiro sah ihn lange an und sagte nur: „Wir könnten einen wie dich gebrauchen.“ Tetsu sagte „Nein danke“ und folgte ihnen dann drei Wochen in sicherem Abstand, bis alle so taten, als sei er schon immer dabei gewesen.

Kaze behauptet bis heute, er habe die anderen angeworben. Auch das ist gelogen.

Oni stand ihnen zuerst als Gegner gegenüber — angeheuert von einem Kriegsherrn, der die Streuner loswerden wollte. Der Kampf dauerte einen halben Tag und endete nicht mit einem Sieg, sondern mit Ryus Tee und einer sehr langen Stille. Was Kenshiro zu ihm sagte, während die anderen außer Hörweite warteten, weiß niemand. Oni legte das Odachi nicht ab. Aber er drehte es um.

Yuki kam als Letzter. Er hatte die sechs über achtzehn Tage beobachtet, ihre Fehler gezählt, ihre Chancen berechnet — und sich dann mit den Worten vorgestellt: „Ihr überlebt statistisch länger mit mir.“ Er behielt recht. Bisher jedes Mal.

Sieben Streuner. Kein Herr, kein Sold, kein Zuhause. Nur ein Schwur, den nie jemand ausgesprochen hat — und der gerade deshalb hält.